Open Air Ausstellung zum Abschluss der Projektwoche “wir alle hier”

Am Freitag, 07. August um 16:00 Uhr eröffenen wir im Rahmen des KAOS! Kultursommers eine kleine Open-Air Ausstellung. Zu sehen sind auf dem Gelände der Wasserstr. 18 sowohl die Graffiti-Arbeiten unserer Projektwoche “wir alle hier” als auch die Fotos, die Jugendliche unserer russischen Partnerorganisation St. Peterburg Palace of Youth Creativity (Gorodskoj Dvorec Tvorčestva Junnych) gemacht haben. Fotos von unseren Teilnehmenden werden im Herbst auch in St. Petersburg im Jugendpalast ausgestellt. 

Wir freuen uns, wenn sie vorbeikommen wollen, sich die Arbeiten ansehen und vielleicht auch mit einer kleinen Spende unterstützen.

Die Foto-Ausstellung wird realisiert mit Unterstützung der Stiftung deutsch russischer Jugendaustausch

Fördererlogo Stadt Leipzig

Die Projektwoche “wir alle hier” wurde unterstützt aus Mitteln der Stadt Leipzig.

Follow me – Internationale Jugendbegegnung in Krakau

Wiedersehen auf internationaler Bühne!

Szczepanski Platz in Krakau, Polen am 11. Juli 2016: Ein Schild am Rand des abgesperrten Performanceplatzes mit der Aufschrift: Follow Us, ein VIP-Schildchen am Körper, sich auflockernde, lachende Gesichter, im Sonnenlicht schillernde Rettungsdecken, Kopfhörer im Ohr und tanzende PerformerInnen und Zuschauer. Applaus! So endete die 2. Aufführung der Straßentheaterperformance einer internationalen Jugendbegegnung auf dem ULICA, dem 29. internationalen Straßentheaterfestival der Stadt. Danach gab es erst einmal persische Eiscreme und bereits die ersten Abschiedsgrüße und -tränen.

Dazu kam es, weil 18 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Partnerstädten Krakau, Thessaloniki und Leipzig und ein kleines, deutsch-polnisch-griechisches Team aus Pädagogen*innen, einer Schauspielerin sowie Tanzpädagogin sich den Fragen stellten: Wie kann jeder und jede etwas über sich selbst, die anderen Teilnehmenden und Techniken des Straßentheaters lernen? Wie stellen wir gemeinsam eine Straßentheaterperformance in 5-6 Tagen auf die Beine? Der Titel der Begegnung „Lights and Shadows“ war offen genug, dass wir kreativ Themen entwickeln konnten, ähnlich wie ein Jahr zuvor in Leipzig.

Die Gruppe aus Deutschland reiste mit dem Fernbus ins geschichtsträchtigen Krakau, wo es für 10 Personen ein Wiedersehen aus dem Vorjahr aus Leipzig bedeutete. In Krakau gab es ein vielfältiges Rahmenprogramm bestehend aus Stadt-Rally, einer Präsentation der eigenen Entsendungsorganisation, Museumsbesuch unter dem zentralen Marktplatz, etwas Freizeit, einem Ausflug ins Erlebnisbad, einem Abschluss-Dreigänge-Menü in einem exquisiten Restaurant und viel Straßentheaterbesuchen. Im Zentrum standen aber die Entwicklung der Performance und das Kennnelernen untereinander. Im „Centrum Młodzieży“ wurde der Theaterraum und weitere Proberäume für verschiedene, professionell angeleitete Übungen zu Bewegungsabläufen und um dem eigenen Möglichkeiten in den Bewegungen zu begegnen, genutzt. Dort wurden die TeilnehmerInnen zu Groupies, Guru-AnhängerInnen oder gar StalkerInnen schillernder Persönlichkeiten aus Sport, Religion, Politik, Musik, Kino, Fernsehen oder der Comedian Bühne. Aus einer solchen Übung entwickelte sich die Frage: Wem folgen wir da eigentlich täglich (in den Medien)? Können wir dem Etwas abgewinnen oder sollte man heutzutage alles anzweifeln? Und weil uns die Fragen packten, machten wir daraus Thema und Titel unserer Performance: „Follow Us“.

Zurück auf den SzczepanskiPlatz: „Ich beginne eben die Amy Winehouse Diät.“, „Bevor sie etwas zu Donald Trump sagen, möchte Ihnen noch etwas über ihn erzählen.“ oder „Ich möchte, dass Millionen Menschen mich anbeten.“ waren einige der ersten Sätze mit denen die Teilnehmenden im Off-Stage Bereich die Zuschauer lockten, ein paar Momente mit ihnen zu reden oder zu zuhören. Was dadurch angestoßen werden kann! Ein Song ertönte und die Performance begann. Zum Schluss gab es ein Happy End für alle. Denn alle Teilnehmenden und das Team nahmen sehr viel mit aus dieser intensiven Woche: mehr Selbstbewusstsein, Tatendrang, die Welt weiter zu beeinflussen und das Gefühl Freunde in der Welt zu haben.
Alle Beteiligten freuen sich schon auf ein weiteres Wiedersehen im kommenden Sommer, hoffentlich in Thessaloniki.Wir danken allen TeilnehmerInnen, dem „Centrum Młodzieży Jordana“, dem griechischen Verein Sxedia in Poli und der Kindervereinigung Leipzig für diesen Freiraum, den wir kreativ nutzen konnten! (Text: Andreas Wujanz)

Das Projekt wurde ermöglicht dank der Förderung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission

Partnerschule gesucht für Schüleraustausch Leipzig Lyon: “Mein Bild, Dein Bild, Unser Bild”

Für den projektorientierter Schüleraustausch “Mein Bild, Dein Bild, Unser Bild” suchen wir eine Partnerschule in Leipzig. Das Projekt soll es Jugendlichen beider Länder ermöglichen, sich gegenseitig und ihre jeweilige Heimat über die Medien Fotografie und Malerei/ Zeichnung kennenzulernen. Dabei werden die Teilnehmenden diese non-verbalen Kommunikationsformen als Kommunikationsmöglichkeiten für Situationen kennenlernen, in denen sie aufgrund fehlender Fremdsprachenkenntnisse nicht verbal kommunizieren können.

Die Teilnehmenden der Begegnung sollen Schülerinnen und Schüler einer Leipziger Oberschule sowie einer Lyoner Schule mit einem vergleichbaren Bildungsniveau sein. Eine ausführlichere Projektskizze senden wir ihnen gerne zu.

Wann soll das Projekt stattfinden?

Das Projekt ist als zweiteilige Begegnung mit Hin- und Rückbegegnung konzipiert. Durchgeführt werden soll das Projekt je sieben Tage in einer Jugendbildungsstätte in Frankreich und Deutschland. Der Termin muss zwischen den Partnern abgestimmt werden. Angedacht sind die Herbst(ferien) 2016 und ein Termin im Frühjahr 2017.

Wie wird das Projekt finanziert?

Finanziert wird das Projekt aus dem “Fokus Programm” des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und Projektmitteln der Stadt Leipzig Referat Internationale Beziehungen sowie durch einen geringen Eigenbeitrag der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Das Fokus Programm des DFJW ist für Begegnungsprojekte, in denen außerschulische und schulische Partnereinrichtungen miteinander kooperieren. Damit es eine Förderung aus diesem Programm gibt, müssen die Gruppen von jeweils mindestens einem Lehrer (m/w) und einem außerschulischen Bildner (m/w) gemeinsam begleitet werden.

Welche Rolle haben die KINDERVEREINIGUNG LEIPZIG e.V. und der Verein plateforme/plattform (Lyon) ?

Die beiden außerschulischen Partnern übernehmen die Beantragung der Fördermittel und deren Abrechnung sowie die Organisation von Reise, Unterkunft und Workshop-Material. Wir stellen die Teamer, die das Programm entwickeln und mit der Lehrerin und teilnehmenden Schülerinnen und Schülern abstimmen. Während der Begegnung sind die Teamer für die künstlerischen Workshops, den gruppendynamischen Prozess und die Sprachmittlung verantwortlich.

Was erwarten wir von der Partnerschule?

Interesse am Austausch mit einer Schule in Leipzigs Partnerstadt Metropole de Lyon. Im Projekt sind die konkreten Aufgaben der Schule: Finden der Teilnehmenden; Stellen einer begleitende Lehrerin (m/w) , die Interesse an einem Austausch mit außerschulischen Bildnern hat; Unterschreiben des DFJW-Förderantrags für die Begegnung in Frankreich (Die Antragserstellung/Abrechnung /Berichterstattung wird komplett von den außerschulischen Partnern geleistet.)

Zudem wäre es schön, wenn Räume der Schule für einen Vorbereitungsworkshops genutzt werden könnten.

Wenn aus dem Projekt eine längerfristige Partnerschaft zwischen den Schulen und den außerschulischen Partnern hervorginge, würden wir uns sehr freuen. Ob das funktioniert, kann sich selbstverständlich erst im Laufe des Projekts zeigen.

Für weitere Informationen zum Projekt wenden Sie sich bitte an den Projektleiter Christian Schmidt-Rost.

Murs Murs 2015 / Herausforderungen Mauern 2015

Murs Murs 2015 / Mauern Herausforderungen 2015 war ein Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene aus Belgien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Frankreich und Palästina. Alle 38 Teilnehmenden und ihre 10 Betreuer fanden sich am 30. Juli 2015 in Frohburg ein, um gemeinsam 10 Tage miteinander zu verbringen.

Einige der Teilnehmenden kannten sich schon von einer Begegnung im Vorjahr in Frankreich. Alex wiederum ist dabei, weil ihm eine Freundin vorgeschwärmt hatte. Und am Ende meinte er:  “Es war herzlich, familiär und einfach viel Spaß und das obwohl wir auch viele ernste Themen besprochen haben.” Continue reading “Murs Murs 2015 / Herausforderungen Mauern 2015”