Aus alt mach neu! – Upcycle Your Life

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Zur Zeit der weißen Nächte, nämlich im Juli 2017 kamen in Estlands Hauptstadt Tallinn jeweils 5 TeilnehmerInnen aus 5 europäischen Ländern (Polen, Italien, Deutschland, Bulgarien und Estland) zusammen. Entrepreneurship und Kreativität waren gefragt, denn im Makerspace von Tallinn, einer Werkstatt ausgestattet mit allen möglichen Gerätschaften (Sägen, Holz, 3D Drucker, Lasercutter) galt es aus alten Materialien Neues zu schaffen. Upcycling heißt diese besondere DIY Methode. Im Gegensatz zum Recycling geht es nicht um die Aufwertung eines Abfallproduktes sondern um dessen Umwandlung und Neugestaltung. So wurden aus alten Telefonen mit Wählscheiben, leeren Whiskeyflaschen oder zerkratzten Schallplatten originelle Lampen, die anschließend nicht nur auf dem wöchentlichen Flohmarkt in Tallinn zu sehen sondern für eine kleine Spende auch zu haben waren. Oben drauf gab es ein buntes Rahmenprogramm mit City Rally, interkulturellem Abend und Stadtrundgang. Ein Folgeprojekt ist auch schon in Planung und findet hoffentlich im Juli 2018 in Leipzig statt.

Das Projekt wurde ermöglicht dank der Förderung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission sowie durch die Organisation und Durchführung durch das ehrenamtliche Engagement der Coaches International wie Jessica Reinsch.

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

FOODconACTION 2 – Eine deutsch-italienische Jugendbegegnung in Leipzig

 

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Frei unter dem Motto von Shakespeare: „Geselliges Vergnügen, munteres Gespräch muss einem Festmahl die Würze geben“ trafen sich die 17 Jugendlichen aus Leipzig und Catania zur zweiten Runde der „FOODconACTION 2“ im April 2017 und zwar diesmal in Reibitz. Themenschwerpunkte bei der Jugendbegegnung in Italien waren die Verarbeitung und die Zubereitung von Lebensmitteln zu unterschiedlichen typischen Gerichten aus den jeweiligen Regionen der Jugendlichen. In Reibitz lag der Fokus überwiegend auf der Herkunft, dem Anbau und dem bewussten Konsum von Nahrungsmitteln.

Passend zum Thema der Begegnung übernachteten alle gemeinsam im Landschulheim Reibitz, das einen eigenen Bauernhof führt. Gleich zu Beginn konnten die Teilnehmenden dort die Herkunft einiger hier wachsender Lebensmittel erkunden. Sie lernten die Aufgaben und die Bedeutung der Landwirtschaft aus einer greifbaren Perspektive kennen. Dabei konnten die Teilnehmenden ein Bewusstsein für einen fairen und nachhaltigen Anbau entwickeln.

Bei einer Wanderung durch die umliegende Landschaft suchten die Teilnehmenden unter Anleitung  Wildkräutern  heimische Heil-, Gewürzpflanzen und lernten sie von Giftpflanzen zu unterscheiden. Ziel dabei war es diese Pflanzen und Kräuter in der Ernährung und im alltäglichen Leben z.B. als Zubereitung von Kräuterbutter oder Tees anzuwenden.

Um den italienischen Gästen die deutsche Brotbackkultur näher zu bringen, wurde eine alte Windmühle besucht und anschließend in Kleingruppen nach alter Tradition gemeinsam Brot gebacken und verspeist. Auch hier hatten die Jugendlichen die Möglichkeit persönliche Fragen an Experten zu stellen.

Um den italienischen Jugendlichen ein vielseitigeres Bild von Deutschland zu vermitteln, standen auch Exkursionen nach Leipzig und Berlin auf dem Programm. Die Gruppe der Petrischule Leipzig hatte eine Stadt-Rally durch Leipzig vorberietet. Bei den Ausflügen kam die Gruppe natürlich an kulinarischen Highlights wie Döner und Curry-Wurst nicht vorbei.

In dieser Woche „FOODconACTION 2“ lernten die Jugendlichen nicht nur etwas über die Umwelt und den Klimawandel mit Fokus auf „Essen“, sondern es kam durch die Begegnungen auch zu einem kreativen und kulturellen Austausch, der auf den Grundsätzen der Inklusion und Gleichheit basierte. Das Programm der Begegnung war wesentlich von den Teilnehmenden mitgestaltet worden.

Das Projekt wurde ermöglicht dank der Förderung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission. Die Vorbereitung erfolgte im Rahmen des Projekts “Internationale Jugendarbeit trifft Schule – Wir weit weg” gefördert aus Mitteln des KJP Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ausgezeichnet wurde das Projekt mit dem Preis der Sächsischen Jugendstiftung “selbstverständlich menschlich”.

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

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We got the power! oder wie wir Mauren überwinden – Murs Murs 2017 in Bosnien

 

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10 spannende Tage verbrachten die Teilnehmenden in diesem Jahr in Goražde, Bosnien-Herzegowina. Innerhalb des Projektes „Murs Murs“ – entwickelt und gefördert durch das Maison des jeunes et de la culture Bretagne – fanden sich erstmals Jugendliche aus 6 Nationen zusammen: Tunesien, West-Jordanland, Belgien, Frankreich, Bosnien-Herzegowina und Deutschland. Exkursionen nach Sarajevo, spannende Diskussionen über Politik, kreative Workshops wie Kunst, Theater oder Multimedia, ein gemeinsames Barbecue und das spontane Straßenfest direkt vor der Alija-Izetbegović-Brücke rundeten die erlebnisreiche Zusammenkunft ab. Für die Erkundung der Stadt und das Sammeln kultureller Eindrücke blieb ebenso genügend Zeit wie für interessante Gespräche, künstlerische Workshops und das Knüpfen neuer Freundschaften. Alle hatten eine Menge Spaß. Es bleiben Erinnerungen und Freundschaften fürs Leben sowie die entstandenen Kunstwerke oder das Magazin. Nicht möglich wäre die Organisation und Durchführung der Begegnungen ohne das ehrenamtliche Engagement von BetreuerInnen wie Naschwa Amer und Alexander Kürth und die finanzielle Unterstützung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission.

Macht euch selbst ein Bild von der Jugendbegegnung und blättert in dem Magazin, welches während der Zusammenkunft in Goražde von den Teilnehmenden selbst erstellt wurde.

Murs Murs Magazin 2017

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

 

 

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Endlich ist es so weit!

Das Projekt wir weit weg startet ab Mitte Oktober 2017 in die nächste Runde!

 

wir weit weg ist ein Projekt, das die internationale Mobilität und interkulturelle Kompetenz von Jugendlichen fördert, die nicht das Abitur anstreben. Zudem lernen die Teilnehmenden Angebote der außerschulischen Bildung vor Ort kennen und können dank des partizipativen Ansatzes erste Erfahrungen im Projektmanagement sammeln.

 

FÜR EINE OBERSCHULE IN CHEMNITZ BENÖTIGEN WIR NOCH ZWEI COACHES INTERNATIONAL!

 

Je zwei Coaches International bereiten mit einer Gruppe Jugendlicher, im Alter von 13 bis 15 Jahren, in wöchentlichen Treffen eine internationale Jugendbegegnung vor und führen diese durch. Im Zuge der Vorbereitung lernen die Teilnehmenden zudem verschiedene Felder der außerschulischen Bildung kennen (z.B. Jugendkulturarbeit, Makerspaces, Umweltbildung, Medienbildung, etc.). Zentral für den Erfolg ist der Umgang zwischen Coaches und Teilnehmenden auf Augenhöhe sowie das Einbeziehen der Teilnehmenden in möglichst viele (Entscheidungs-)Prozesse.

Das Projekt läuft ein Jahr. Es startet nach den Herbstferien 2017 und endet im Herbst 2018. Die Gruppe trifft sich in den Räumen der Schule nach dem Unterricht mit den Coaches wöchentlich für etwa 90 bis 120 Minuten. Im zweiten Projekthalbjahr wird der Rhythmus gegebenenfalls auf 14-tägige Treffen reduziert.

Wenn du Interesse hast oder Fragen zum Projekt bestehen, melde dich bei Christian Schmidt-Rost oder Alexandra Zagler, international@kv-leipzig.de, +49 341 92607353.

Herzliche Grüße,

Christian und Alexandra

Impressionen vom Vorgängerprojekt findest Du unter hier. Die Ausschreibung als PDF

Coach International gesucht!

Das Projekt „wir weit weg“ sucht ehrenamtliche Jugendgruppenleiter_innen, die im Projekt als Coach International mitwirken wollen.

„wir weit weg“ ist ein Projekt das Jugendliche, die nicht das Abitur anstreben, für internationale Jugendbegegnungen und außerschulische Bildung gewinnen will. Im Schuljahr 2017/18 läuft das Projekt an vier Oberschulen in Sachsen. Je zwei Coaches International bereiten mit einer Gruppe Jugendlicher, im Alter von 13 bis 15 Jahren, in wöchentlichen Treffen eine internationale Jugendbegegnung vor und führen diese durch. Im Zuge der Vorbereitung besuchen die Gruppen außerdem verschiedene Einrichtungen der außerschulischen Bildung vor Ort. Zentral für den Erfolg ist der Umgang zwischen Coaches und Teilnehmenden auf Augenhöhe sowie das Einbeziehen der Teilnehmenden in möglichst viele (Entscheidungs-)Prozesse.

Das Projekt „wir weit weg“ wird gefördert durch den Innovationsfonds des KJP des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch das Amt für Jugend, Familie und Bildung der Stadt Leipzig.

AUFGABEN
  • Vor- und Nachbereitung der Gruppentreffen (etwa 32 Treffen im Laufe eines Schuljahrs) á 90-180 Minuten. Start nach den sächsischen Herbstferien.
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung mindestens einer internationalen Jugendbegegnung(en) (organisatorische und inhaltliche Vorbereitung, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit)
  • Begleitung der Gruppe während der Jugendbegegnung(en) Sommer/Herbst 2018
  • Teilnahme an zwei Schulungswochenenden sowie einem Auswertungswochenende
ANFORDERUNGEN
  • Erste Erfahrungen in der Jugendarbeit und/oder künstlerische und methodische Skills
  • Möglichst eigene internationale Mobilitätserfahrung (Jugendbegegnung, Freiwilligendienst, Studium)
  • Älter als 18 Jahre, aber möglichst nicht mehr als 15 Jahre Altersabstand zur Zielgruppe (Peer-to-Peer-Ansatz)
  • Spaß an der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen auf Augenhöhe sowie an Projekt-management und selbständigem Arbeiten
  • Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind notwendig, jede weitere Fremdsprache ist hilfreich
  • Besitz einer Jugendleitercard (Juleica) wäre wünschenswert. Diese kann aber auch im Rahmen des Projekts erworben werden
  • Zeitaufwand: 5 h in 32 Wochen im Schuljahr, zwei Schulungswochenenden und einem Auswertungswochenende sowie mindestens eine mehrtätige Jugendbegegnung
WAS WIR BIETEN

Eine ehrenamtliche Tätigkeit als Coaches International bietet Dir eine großartige Möglichkeit vielfältige Erfahrungen in der (internationalen) Jugendarbeit zu sammeln und sich dabei Kenntnisse in den Bereichen: non-formale Methoden, Projektmanagement und Fundraising (ERASMUS+) anzueignen oder zu vertiefen. Außerdem kannst du Dich in der Szene der internationalen Jugendarbeit vernetzen.

Zudem bezahlen wir im Rahmen dieses Ehrenamtes eine Aufwandsentschädigung.

Wenn du Interesse hast oder Fragen zum Projekt bestehen, melde dich bei Christian Schmidt-Rost, (Projektleiter) international@kv-leipzig.de, +49 341 92607353.

Impressionen vom Vorgängerprojekt findest Du unter hier. Die Ausschreibung als pdf.