We got the power! oder wie wir Mauren überwinden – Murs Murs 2017 in Bosnien

 

[Best_Wordpress_Gallery id=”15″ gal_title=”Murs Murs 2017″]

 

10 spannende Tage verbrachten die Teilnehmenden in diesem Jahr in Goražde, Bosnien-Herzegowina. Innerhalb des Projektes „Murs Murs“ – entwickelt und gefördert durch das Maison des jeunes et de la culture Bretagne – fanden sich erstmals Jugendliche aus 6 Nationen zusammen: Tunesien, West-Jordanland, Belgien, Frankreich, Bosnien-Herzegowina und Deutschland. Exkursionen nach Sarajevo, spannende Diskussionen über Politik, kreative Workshops wie Kunst, Theater oder Multimedia, ein gemeinsames Barbecue und das spontane Straßenfest direkt vor der Alija-Izetbegović-Brücke rundeten die erlebnisreiche Zusammenkunft ab. Für die Erkundung der Stadt und das Sammeln kultureller Eindrücke blieb ebenso genügend Zeit wie für interessante Gespräche, künstlerische Workshops und das Knüpfen neuer Freundschaften. Alle hatten eine Menge Spaß. Es bleiben Erinnerungen und Freundschaften fürs Leben sowie die entstandenen Kunstwerke oder das Magazin. Nicht möglich wäre die Organisation und Durchführung der Begegnungen ohne das ehrenamtliche Engagement von BetreuerInnen wie Naschwa Amer und Alexander Kürth und die finanzielle Unterstützung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission.

Macht euch selbst ein Bild von der Jugendbegegnung und blättert in dem Magazin, welches während der Zusammenkunft in Goražde von den Teilnehmenden selbst erstellt wurde.

Murs Murs Magazin 2017

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Das Projekt „Wir weit weg“ begibt sich unter das Dach des KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V.

„Wir weit weg“ ist das Motto, unter dem Schülerinnen und Schüler von drei Leipziger Oberschulen zusammen mit ihren Coaches International – Studierende mit Erfahrungen in der internationalen Jugendarbeit – internationale Jugendbegegnungen entwickelten und durchführten. 2016 trafen sich drei Gruppen aus Leipzig mit Jugendlichen in Spanien und Italien. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Gastgebern verbrachten sie acht Tage mit vielen spannenden Workshops und Ausflügen. Sie sammelten viele Eindrücke und merkten, dass ihr Englisch viel weiterträgt als ihre LehrerInnen meinen und es sich wirklich lohnt Fremdsprachen zu lernen. Vor allem aber hatten sie zusammen sehr viel Spaß. Nicht nur eine Mutter meinte nach der Rückkehr, sie habe ihr Kind noch nie so glücklich nach Hause kommen sehen.

Die Vorbereitung dieser Begegnungen war aufwendig. Über ein Jahr trafen sich die Leipziger Gruppen an einem Nachmittag in der Woche mit ihren Coaches. Gemeinsam überlegten sie, wo die Reise hingehen soll. Sie suchten Partnerorganisationen im Ausland, bemühten sich erfolgreich um eine Förderung der Begegnungen über das Programm ERASMUS+ der Europäischen Union und entdeckten in Leipzig viele Angebote der außerschulischen Bildung.

Initiiert worden war das Projekt von der freischaffenden Theaterpädagogin Katharina Wessel und der damals noch existierenden Fachstelle Internationale Jugendarbeit des Amts für Jugend Familie und Bildung der Stadt Leipzig. Die Koordinatorin und die Coaches wurden während der Projektlaufzeit von drei Partnereinrichtungen in Leipzig unterstützt: der JugendKulturWerkstatt JoJo, dem Geyserhaus e.V. und dem KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V. Die wöchentlichen Treffen sowie eine Aufwandsentschädigung für die Coaches ermöglichte der Innovationsfonds des Kinder- und Jugendplan des Bundes.

Nachdem sich Mitte 2016 abzeichnete, dass die Initiatorinnen das Projekt nicht weiterführen wollen, meldete sich eine Gruppe der Coaches um Babette Pohle beim Wettbewerb Startsocial an. Im Zuge des Beratungsstipendiums wollten sie überlegen, wie es mit dem Projekt weitergehen könnte. Denn eins war klar, das erfolgreiche Projekt sollte wenn irgend möglich weitergeführt werden. „Für die Coaches wäre es reizvoll gewesen einen eigenen Verein zu gründen, um das Projekt selbst in der Hand zu haben und es als eigene Marke platzieren zu können.“ sagte Dianna Tillmann. Babette Pohle ergänzt: „Es überwog allerdings der Wunsch gleich mit den Jugendlichen weiter arbeiten zu können. Die Gründung eines eigenen Vereins hätte bestimmt ein Jahr Kapazitäten gebunden. Daher entschlossen wir uns, uns dem KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V. anzuschließen, dessen Projektleiter Internationale Arbeit uns bereits 2015/16 tatkräftig unterstützt hatte.“

Christian Schmidt-Rost, Projektleiter Internationale Arbeit, freut sich darüber sehr: „Gemeinsam wollen wir „wir weit weg“ weiterentwickeln. Unsere Erfahrungen aus dem Schuljahr 2017/18 werden wir dann außerdem in einem Handbuch veröffentlichen, dass es auch anderen Organisationen ermöglichen wird, das Projekt in ihrem Umfeld umzusetzen. So hoffen wir, dazu beizutragen, dass möglichst viele Jugendliche eine internationale Erfahrung machen können. Denn das großartige an diesem Projekt ist, dass Jugendliche für internationale Begegnungen begeistert werden, die nicht das Abitur anstreben und die bisher viel seltener an internationalen Projekten teilnehmen.“

Für das Schuljahr 17/18 suchen wir noch drei Partnerschulen – Eine in Leipzig und zwei in Leipziger Land oder Chemnitz. Geplant ist, dass das Projekt in den kommenden Jahren wächst und auch noch an weiteren Schulen aktiv werden wird. Interesseierte Schulen können sich bei Christian Schmidt-Rost, Projektleiter Internationale Arbeit melden.

Ebenfalls suchen wir noch weitere engagierte Coaches. Interessierte sollten mitbringen: fünf Stunden Zeit pro Woche, Spaß an der Arbeit mit Jugendliche auf Augenhöhe, idealerweise etwas Erfahrung in der internationalen Jugendarbeit. Allerdings ist es ein Projekt, in dem auch die Coaches viel lernen können. Interessierte melden sich ebenfalls bei Christian Schmidt-Rost.

 

Follow me – Internationale Jugendbegegnung in Krakau

Wiedersehen auf internationaler Bühne!

Szczepanski Platz in Krakau, Polen am 11. Juli 2016: Ein Schild am Rand des abgesperrten Performanceplatzes mit der Aufschrift: Follow Us, ein VIP-Schildchen am Körper, sich auflockernde, lachende Gesichter, im Sonnenlicht schillernde Rettungsdecken, Kopfhörer im Ohr und tanzende PerformerInnen und Zuschauer. Applaus! So endete die 2. Aufführung der Straßentheaterperformance einer internationalen Jugendbegegnung auf dem ULICA, dem 29. internationalen Straßentheaterfestival der Stadt. Danach gab es erst einmal persische Eiscreme und bereits die ersten Abschiedsgrüße und -tränen.

Dazu kam es, weil 18 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Partnerstädten Krakau, Thessaloniki und Leipzig und ein kleines, deutsch-polnisch-griechisches Team aus Pädagogen*innen, einer Schauspielerin sowie Tanzpädagogin sich den Fragen stellten: Wie kann jeder und jede etwas über sich selbst, die anderen Teilnehmenden und Techniken des Straßentheaters lernen? Wie stellen wir gemeinsam eine Straßentheaterperformance in 5-6 Tagen auf die Beine? Der Titel der Begegnung „Lights and Shadows“ war offen genug, dass wir kreativ Themen entwickeln konnten, ähnlich wie ein Jahr zuvor in Leipzig.

Die Gruppe aus Deutschland reiste mit dem Fernbus ins geschichtsträchtigen Krakau, wo es für 10 Personen ein Wiedersehen aus dem Vorjahr aus Leipzig bedeutete. In Krakau gab es ein vielfältiges Rahmenprogramm bestehend aus Stadt-Rally, einer Präsentation der eigenen Entsendungsorganisation, Museumsbesuch unter dem zentralen Marktplatz, etwas Freizeit, einem Ausflug ins Erlebnisbad, einem Abschluss-Dreigänge-Menü in einem exquisiten Restaurant und viel Straßentheaterbesuchen. Im Zentrum standen aber die Entwicklung der Performance und das Kennnelernen untereinander. Im „Centrum Młodzieży“ wurde der Theaterraum und weitere Proberäume für verschiedene, professionell angeleitete Übungen zu Bewegungsabläufen und um dem eigenen Möglichkeiten in den Bewegungen zu begegnen, genutzt. Dort wurden die TeilnehmerInnen zu Groupies, Guru-AnhängerInnen oder gar StalkerInnen schillernder Persönlichkeiten aus Sport, Religion, Politik, Musik, Kino, Fernsehen oder der Comedian Bühne. Aus einer solchen Übung entwickelte sich die Frage: Wem folgen wir da eigentlich täglich (in den Medien)? Können wir dem Etwas abgewinnen oder sollte man heutzutage alles anzweifeln? Und weil uns die Fragen packten, machten wir daraus Thema und Titel unserer Performance: „Follow Us“.

Zurück auf den SzczepanskiPlatz: „Ich beginne eben die Amy Winehouse Diät.“, „Bevor sie etwas zu Donald Trump sagen, möchte Ihnen noch etwas über ihn erzählen.“ oder „Ich möchte, dass Millionen Menschen mich anbeten.“ waren einige der ersten Sätze mit denen die Teilnehmenden im Off-Stage Bereich die Zuschauer lockten, ein paar Momente mit ihnen zu reden oder zu zuhören. Was dadurch angestoßen werden kann! Ein Song ertönte und die Performance begann. Zum Schluss gab es ein Happy End für alle. Denn alle Teilnehmenden und das Team nahmen sehr viel mit aus dieser intensiven Woche: mehr Selbstbewusstsein, Tatendrang, die Welt weiter zu beeinflussen und das Gefühl Freunde in der Welt zu haben.
Alle Beteiligten freuen sich schon auf ein weiteres Wiedersehen im kommenden Sommer, hoffentlich in Thessaloniki.Wir danken allen TeilnehmerInnen, dem „Centrum Młodzieży Jordana“, dem griechischen Verein Sxedia in Poli und der Kindervereinigung Leipzig für diesen Freiraum, den wir kreativ nutzen konnten! (Text: Andreas Wujanz)

Das Projekt wurde ermöglicht dank der Förderung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission

European Youth Ride – 10 Tage in der Bretagne

12 Stunden Bus – 12 Stunden Sight Seeing in Paris – 8 Stunden Bus — Es war anstrengend nach Traffiagate zu kommen, aber es hat sich gelohnt. Wir hatte eine super Zeit mit den Jugendlichen aus Spanien und Frankreich und auch unsere Gruppe war super. Nach dem Ankommen haben wir zusammen mit der französischen Gruppe unsere Zelte aufgebaut.  Nachdem die Spanier eingetroffen waren, haben wir uns mit vielen Spielen kennengelernt. Am nächsten Tag ging es auch schon los mit den verschiedenen Workshos und dem Surfkurs. Am Ende der Ferien konnte alle ganz gut surfen. Es hat wirklich Spaß gemacht. Einer unserer Surflehrer war sogar mal Weltmeister. Außerdem haben wir noch Ausflüge in die Umgebung gemacht zum Beispiel ins Oceaneum. Und um Umweltschutz ging es auch. Wir haben einen halben Tag am Strand Müll gesammelt und dann daraus Kunst gemacht. Es war der Wahnsinn was wir alles gefunden hatten. Überraschend war, was wir dann daraus gemacht haben. Insgesamt war es eine super Zeit. 28 Stunden Bus auf der Rückfahrt waren hart. Aber es hat sich gelohnt. Vielen Dank an alle Teamer!

Die Fotos geben Euch einen Eindruck:

[Best_Wordpress_Gallery id=”6″ gal_title=”European Youth Ride 2016″]

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken