Sander – our new volunteer from Norway

Who am I?

Hello, my name is Sander and I am 19 year old boy from Norway. I am currently in Leipzig to take part in a ESC-project that evolves around working in the Kindervereinigung. I am going to stay here for the next year, and I thought it would be nice to introduce myself to all of you to get a better understanding of who I am.

What did I do before I came to Leipzig?

I just finished highschool in Norway this summer, and this will be my first year of doing something else than attending school. For a long time I thought about going abroad, and Germany was one of the countries I considered going to. I had german as a subject in school for 5 years, and in those 5 years I learned about german culture, the country´s history, and also about the language. To be honest, I did find it hard to learn the german language through only studying it, and I therefore only have basic german-skills. That´s why I hope to learn the language better through this project, and the dream would be to become more or less fluent in german.

What are my tasks?

I have some different tasks I can do at my workplace, and my working days has so far been different and flexible, which I like. I have been at different meetings, I have gone with the Spielmobile several times, and it is amazing to see how both kids and their parents can come to play for free and also make new contacts and friends. My colleagues are also really nice, and even though I try to speak german most of the time, I also have the opportunity to speak english if there is something I don´t understand in German. I have also learned that if a german person tell me they can´t speak english, they are most likely lying or not so confident in it, because most germans speak really good english and has a good vocabulary.

Why did I choose Leipzig?

My honest answer to this question is that I don´t know. When I was looking for a project, I only knew that I wanted it to be in Germany, and I would also love to work with kids in one way or another. I had also heard some great stuff about München, but I had never been in Germany before, and I did not have special relationship to the country or any specific cities in mind. Once I started looking for projects, there were not many projects available in München, and I therefore started to look at other cities. When I saw that they were looking for several volunteers in Leipzig for projects that seemed interesting, I immideatly figured out I had to find out more about the city. I started reading about the city, and I saw that it was quite a big city with a lot to offer, so I decided to apply for the project.

Why did I want to go abroad?

I come from a really small Norwegian city called Harstad (with about 25.000 people living there). I have lived there my whole life, and with the exception of a 3-week long language course in the UK and a few holidays in Southern Europe, I can´t really say that I have travelled a whole lot. I wanted to change that, and I wanted to travel and hopefully learn a new language or two before I eventually started my studies. I also wanted to explore a bigger city and a new country, and I therefore thought Leipzig and Germany maybe could offer me that.

Where do I live?

I currently live in ´´Die VILLA´´, which is a socio-cultural center that among other things hosts language-evenings, open stages, language-courses for immigrants and more. I share a flat with 6 other volunteers, and it has so far been a great experience. I have to learn new things as cooking dinner for myself, washing my own clothes aswell as living with other people and respecting their privacy. I also have to keep control of my own econmy, something I find a bit scary, but also really fun and interesting. These are all important things you don´t really learn in school, and I feel like it has been really rewarding. I also like the fact that I live with others, because I have the opportunity to always do something. If I feel like getting a coffee, going to the cinema or just go for a stroll in the city, I can always ask some of my flat-mates.

„Man sollte sich immer ein eigenes Bild erstellen“ – über die trilaterale Jugendbegegnung „Youngster Power“

Jugendliche zwischen dreizehn und siebzehn Jahren aus Serbien, Deutschland und Belgien trafen sich vom 9. bis 16. Juli 2019 in den Bergen im Norden Serbiens (Stražilovo) und in der Stadt Šabac. Sie beschäftigten sich mit den Themen „Youth Activism“, „Cultural Diversity“ und „Gender Equality“.

„Wenn ich an Serbien denke, schießen mir viele Bilder durch den Kopf. Mir kommen die schönen Abende, die wir als Gruppe auf dem Berg verbracht haben in den Kopf, ich erinnere mich an die schöne Zeit und die netten Leute und vermisse sie direkt“, erzählt Farag, 17 Jahre, der an der trilateralen Jugendbegegnung „Youngster Power“ teilgenommen hat.

Bei der internationalen Jugendbegegnung wurden verschiedene Methoden der non-formalen Bildung genutzt und es gab vier Workshops – Fotografie, Video, Musik und Theater –, in denen sich die Jugendlichen kreativ mit den Themen der Begegnung auseinandersetzten. Die Theatergruppe hat verschiedene szenische Darstellungen zu „Diskriminierung aufgrund von Geschlechterrollen“ erarbeitet. Die Musikgruppe hat ein Lied über kulturelle Vielfalt und Zwischenmenschlichkeit mit dreisprachigen Strophen und englischem Chorus geschrieben und in Begleitung von selbstgebastelten Percussion-Instrumenten einstudiert. Der Fotoworkshop hat eine Ausstellung zusammengestellt. Die Teilnehmenden haben dafür ihre Umgebung und die Menschen fotografisch festgehalten, um kulturelle Vielfalt in Šabac einzufangen und zudem selber Bilder inszeniert und fotografiert zum Thema „Geschlechter und Diskriminierung“. Die Ergebnisse der Workshops wurden vor der gesamten Gruppe und vor Freund*innen und Kolleg*innen des Partnervereins präsentiert. Die Jugendlichen konnten das Publikum beeindrucken und bewegen.

Das intensive und kreative Miteinander hat die Jugendlichen zusammengeschweißt und zu vielfältigem Austausch angeregt – das bestätigt auch Farag: „Ich habe in Serbien viele Sachen gelernt, viele Leute kennengelernt und mich selbst. Ich habe in mir Sachen entdeckt, die ich früher so nicht kannte und ich war von mir positiv überrascht, dass ich fremde Leute so schnell akzeptieren konnte und sie innerhalb von ein paar Tagen große Bedeutung für mich bekommen haben. Ich habe daraus gelernt, dass man niemals an irgendwelche Gerüchte über andere glauben sollte, man sollte sich immer ein eigenes Bild erstellen, indem man selber Erfahrung sammelt und man wird schnell feststellen, dass die Gerüchte nicht stimmen.“

Zum Abschluss wurde gemeinsam auf die Woche zurückgeblickt und reflektiert, um dann mit neuen Erkenntnissen in die Zukunft zu denken. Den letzten Nachmittag haben die Jugendlichen damit verbracht, eine Rückbegegnung nächstes Jahr in Belgien zu planen. Mit allem, was sie in der Woche erlebt und gelernt haben, konnten sie gemeinsam über ein Thema, Workshops und ein Programm für diese zweite Jugendbegegnung abstimmen. Der erste Schritt ist damit getan und mit der Unterstützung der Teamer*innen werden die Jugendlichen weiter an der Planung und Umsetzung der Rückbegegnung beteiligt sein. Letztlich entscheiden die Jugendlichen selbst, ob und wie ein Wiedersehen in Belgien stattfindet. „Solche Begegnungen würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es ist eine einmalige Chance, neue Freunde zu treffen, die einen eine Woche lang begleiten und mit denen man nach dieser Woche ein neues Wiedersehen suchen will. Dennoch gab es etwas sehr Schlimmes für mich an dieser Reise – und zwar der traurige Abschied“, so Farag.

Text: Fina Wiese und Farag Ghassali

SEED – Sustainable Empowerment through Experiencing Diversity – eine deutsch-portugiesische Jugendbegegnung

Jugendliche aus Leipzig und Lissabon trafen sich eine Woche lang, um sich über sportliche Aktivitäten gegenseitig besser kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. Die Begegnung haben die Jugendlichen maßgeblich selbst mitgeplant.

„Ich fand es total toll, dass die beiden Gruppen – die Jugendlichen aus Leipzig und die aus Lissabon – nach zwei Tagen so richtig zusammengefunden haben, nachdem sie zunächst eher zurückhaltend waren“, erzählt Leonie, 24, eine der Coaches der Gruppe. Dazu haben Gruppenspiele beigetragen aber vor allem das Programm, welches sich die Jugendlichen im Vorfeld der Jugendbegegnung zum Großteil selbst ausgedacht haben.

Die internationale Jugendbegegnung „SEED – Sustainable Empowerment through

Experiencing Diversity“ fand vom 3. bis 9. Juli in Bad Lausick bei Leipzig statt. Acht Jugendliche, die die Helmholtz-Oberschule in Leipzig besuchen und zwölf Jugendliche aus Lissabon, die sich über die Jugendorganisation Spin kennen, verbrachten eine Woche vor allem mit Sport – Breakdance, Streetfootball und Schwimmen. Darüber hinaus lernten sie die Umgebung kennen und machten einen Ausflug nach Leipzig, wo die Leipziger Jugendlichen denen aus Lissabon ihre Stadt zeigten. Die beiden Gruppen begegneten sich bereits 2018 in Lissabon und lernten sich kennen. Auch dort hieß es: Vorurteile und Barrieren über gemeinsame Aktivitäten abbauen.

Die Leipziger Gruppe ist Teil des Projekts wir weit weg, bei dem Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, die nicht das Abitur anstreben, gemeinsam eine internationale Jugendbegegnung entwickeln. Einige von ihnen haben über die „wir weit weg“-Begegnungen hinaus an weiteren Angeboten der internationalen Jugendarbeit teilgenommen, von denen sie ohne das Projekt kaum erfahren hätten.

„Ich will jetzt gern Co-Teamerin bei der nächsten wir weit weg-Gruppe an unserer Schule werden“, so Melanie, die nun die zehnte Klasse besucht. Für alle Teilnehmenden der Jugendbegegnung SEED steht fest, dass sie sich wiedersehen wollen.

“Mein Bild, dein Bild, unser Bild”

Vom 15. bis 18. Juni 2019 trafen sich zwei Gruppen aus Deutschland und Polen in Leipzig zu einem Austausch, der sie nach ihrem ersten Treffen in Polen vor einem Jahr wieder zusammenbringen sollte.

Die Begegnung fand in der Helmholtz Schule statt und war voller Spaß. Die Teilnehmenden malten ein großes Wandbild mit Graffiti, auf dem “Mein Bild, dein Bild, unser Bild” und „United, not divided” stand. Das Wandbild war so schön, dass wir am nächsten Tag T-Shirts mit Fotos des Wandbildes druckten. Während des gesamten Treffens konnten die Teilnehmenden Sofortbildkameras benutzen, sie liebten es! Sie fotografierten sich gegenseitig und erstellten am letzten Tag ihr eigenes persönliches Fotoalbum mit den Fotos, die ihnen am besten gefielen.

Glücklicherweise sprachen mehrere Personen sowohl Deutsch als auch Polnisch, so dass sie die Arbeit von Dolmetschern erledigten, so dass die Sprachen des Austauschs Deutsch und Polnisch waren, so dass jeder sich in seiner Muttersprache ausdrücken und alles perfekt verstehen konnte. Natürlich benutzten die Jugendlichen Englisch, um miteinander zu kommunizieren.

Leider dauerte der Austausch weniger lange als erwartet, so dass die jungen Leute jeden Moment auf das Maximum drückten und am Ende wirklich müde waren.

Die Jugendbegegnung wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Deutsch Polnischen Jugendwerks sowie des Freistaats Sachsens aus Mitteln des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

   

Fast Feet, Slow Food – Internationale Jugendbegegnung vom 22. bis 27. April

Drei Gruppen aus Griechenland, Polen und Deutschland trafen sich in Leipzig. Zuvor hatten sich alle bei einer ersten Begegnung in Thessaloniki in Griechenland kennengelernt. Dank des Projekts wir weit weg haben die deutschen Jugendlichen einen Großteil der Organisation des Programms selbst übernommen. Die Teilnehmenden im Alter von 13 bis 17 Jahren verbrachten eine Woche mit vielen Workshops, Unternehmungen und natürlich Spaß. Das Thema dieser Begegnung war Fast Feet – Slow Food, deshalb gab es in dieser Woche viele sportliche Aktivitäten, z.B. einen Parkour-Workshop. Außerdem war das Essen an den meisten Tagen komplett vegetarisch, super gesund!

Der Austausch fand meist mehrheitlich in dem schönen Haus der Kulturwerkstatt KAOS statt. Zu den Programmpunkten zählten: griechisch-polnisch-deutsche Sprachanimation, Billardabend, Stadtrallye, aber auch verschiedene Workshops. Darunter fand sich z.B. ein Fotoworkshop, bei dem die Jugendlichen die Möglichkeit hatten, Lichtmalerei auszuprobieren! Außerdem gab es einen Videoworkshop, bei dem die Jugendlichen selbst ein Video über gesunde Bewegung aufgezeichnet und bearbeitet haben und einen Schreibworkshop, bei dem die Teilnehmenden zu JournalistInnen wurden und Interviews und schließlich eine Umfrage über gesunden Lebensstil machten!

Nach einer gemeinsamen Woche war der letzte Tag hart, es wurden sehr schöne Dinge zwischen den Teilnehmenden gesagt, z.B.  “Danke für all die guten Witze”, “Danke, dass du so ein guter Freund bist” oder einfach “Danke für alles”. Wir beendeten die Begegnung mit dem schönsten Abend: Privatkonzert, Disco-Party und Lagerfeuer!

Der Abschied war herzzerreißend und alle Teilnehmenden hoffen, sich bei einer neuen Begegnung in Polen wiederzusehen, obwohl wir noch nicht wissen, ob das möglich sein wird.