Upcycle your life 2.0 Vorbereitungsbesuch

APV_Upcycle your life

Von Freitag, 18. Mai bis Sonntag, 20. Mai waren unsere Kollegen aus Estland, Polen, Bulgarien und Italien hier und haben mit uns die Internationale Jugendbegegnung im Sommer vorbereitet. Gemeinsam wurde am Programm gefeilt. Außerdem haben wir alle Räume beichtigt, in denen die Jugendbegegnung statt finden wird. So wurde schon mal im Hostel und Garden Eden Probe geschlafen. Mit dem Makerspace Restlos des Mütterzentrum e.V. Leipzig wurde eine Kooperation vereinbart und der Makerspace der Leisa gGmbH beeindruckte unsere Gäste. Vor allem begeisterte sie aber die Atmosphäre in der Kulturwerkstatt KAOS! und die Möglichkeiten, die unser schönes Haus in der Wasserstr. 18 am See bietet. Gemeinsam werden wir hier auf der Bühne dann auch die Ergebnisse unserer Workshops im Rahmen des Loop-Art-Festivals präsentieren. Denn was ist mehr Loop als Upcycling? Und weil das Vorbereitungstreffen an Pfingsten in Leipzig stattfand durfte natürlich auch eine interkulturelle Begegnung auf dem WGT nicht fehlen. Einer unser Teilnehmenden, der auch schon in letztes Jahr in Estland dabei war, ist Steampunker. Er hat dann schnell alle Gruppenleiter mit ein paar Accesoires ausgestatt, so dass sie für eine Stunde ganz in die Steampunkwelt eintauchen konnten.

Der Vorbereitungsbesuch und das Projekt “Upcycle your life – werden ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Europäischen Komission im Rahmen des Förderprogramms ERASMUS+.

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

Aus alt mach neu! – Upcycle Your Life

[Best_Wordpress_Gallery id=”42″ gal_title=”Upcycle your Life”]

Zur Zeit der weißen Nächte, nämlich im Juli 2017 kamen in Estlands Hauptstadt Tallinn jeweils 5 TeilnehmerInnen aus 5 europäischen Ländern (Polen, Italien, Deutschland, Bulgarien und Estland) zusammen. Entrepreneurship und Kreativität waren gefragt, denn im Makerspace von Tallinn, einer Werkstatt ausgestattet mit allen möglichen Gerätschaften (Sägen, Holz, 3D Drucker, Lasercutter) galt es aus alten Materialien Neues zu schaffen. Upcycling heißt diese besondere DIY Methode. Im Gegensatz zum Recycling geht es nicht um die Aufwertung eines Abfallproduktes sondern um dessen Umwandlung und Neugestaltung. So wurden aus alten Telefonen mit Wählscheiben, leeren Whiskeyflaschen oder zerkratzten Schallplatten originelle Lampen, die anschließend nicht nur auf dem wöchentlichen Flohmarkt in Tallinn zu sehen sondern für eine kleine Spende auch zu haben waren. Oben drauf gab es ein buntes Rahmenprogramm mit City Rally, interkulturellem Abend und Stadtrundgang. Ein Folgeprojekt ist auch schon in Planung und findet hoffentlich im Juli 2018 in Leipzig statt.

Das Projekt wurde ermöglicht dank der Förderung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission sowie durch die Organisation und Durchführung durch das ehrenamtliche Engagement der Coaches International wie Jessica Reinsch.

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

FOODconACTION 2 – Eine deutsch-italienische Jugendbegegnung in Leipzig

 

[Best_Wordpress_Gallery id=”16″ gal_title=”FOODconACTION 2″]

 

Frei unter dem Motto von Shakespeare: „Geselliges Vergnügen, munteres Gespräch muss einem Festmahl die Würze geben“ trafen sich die 17 Jugendlichen aus Leipzig und Catania zur zweiten Runde der „FOODconACTION 2“ im April 2017 und zwar diesmal in Reibitz. Themenschwerpunkte bei der Jugendbegegnung in Italien waren die Verarbeitung und die Zubereitung von Lebensmitteln zu unterschiedlichen typischen Gerichten aus den jeweiligen Regionen der Jugendlichen. In Reibitz lag der Fokus überwiegend auf der Herkunft, dem Anbau und dem bewussten Konsum von Nahrungsmitteln.

Passend zum Thema der Begegnung übernachteten alle gemeinsam im Landschulheim Reibitz, das einen eigenen Bauernhof führt. Gleich zu Beginn konnten die Teilnehmenden dort die Herkunft einiger hier wachsender Lebensmittel erkunden. Sie lernten die Aufgaben und die Bedeutung der Landwirtschaft aus einer greifbaren Perspektive kennen. Dabei konnten die Teilnehmenden ein Bewusstsein für einen fairen und nachhaltigen Anbau entwickeln.

Bei einer Wanderung durch die umliegende Landschaft suchten die Teilnehmenden unter Anleitung  Wildkräutern  heimische Heil-, Gewürzpflanzen und lernten sie von Giftpflanzen zu unterscheiden. Ziel dabei war es diese Pflanzen und Kräuter in der Ernährung und im alltäglichen Leben z.B. als Zubereitung von Kräuterbutter oder Tees anzuwenden.

Um den italienischen Gästen die deutsche Brotbackkultur näher zu bringen, wurde eine alte Windmühle besucht und anschließend in Kleingruppen nach alter Tradition gemeinsam Brot gebacken und verspeist. Auch hier hatten die Jugendlichen die Möglichkeit persönliche Fragen an Experten zu stellen.

Um den italienischen Jugendlichen ein vielseitigeres Bild von Deutschland zu vermitteln, standen auch Exkursionen nach Leipzig und Berlin auf dem Programm. Die Gruppe der Petrischule Leipzig hatte eine Stadt-Rally durch Leipzig vorberietet. Bei den Ausflügen kam die Gruppe natürlich an kulinarischen Highlights wie Döner und Curry-Wurst nicht vorbei.

In dieser Woche „FOODconACTION 2“ lernten die Jugendlichen nicht nur etwas über die Umwelt und den Klimawandel mit Fokus auf „Essen“, sondern es kam durch die Begegnungen auch zu einem kreativen und kulturellen Austausch, der auf den Grundsätzen der Inklusion und Gleichheit basierte. Das Programm der Begegnung war wesentlich von den Teilnehmenden mitgestaltet worden.

Das Projekt wurde ermöglicht dank der Förderung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission. Die Vorbereitung erfolgte im Rahmen des Projekts “Internationale Jugendarbeit trifft Schule – Wir weit weg” gefördert aus Mitteln des KJP Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ausgezeichnet wurde das Projekt mit dem Preis der Sächsischen Jugendstiftung “selbstverständlich menschlich”.

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

We got the power! oder wie wir Mauren überwinden – Murs Murs 2017 in Bosnien

 

[Best_Wordpress_Gallery id=”15″ gal_title=”Murs Murs 2017″]

 

10 spannende Tage verbrachten die Teilnehmenden in diesem Jahr in Goražde, Bosnien-Herzegowina. Innerhalb des Projektes „Murs Murs“ – entwickelt und gefördert durch das Maison des jeunes et de la culture Bretagne – fanden sich erstmals Jugendliche aus 6 Nationen zusammen: Tunesien, West-Jordanland, Belgien, Frankreich, Bosnien-Herzegowina und Deutschland. Exkursionen nach Sarajevo, spannende Diskussionen über Politik, kreative Workshops wie Kunst, Theater oder Multimedia, ein gemeinsames Barbecue und das spontane Straßenfest direkt vor der Alija-Izetbegović-Brücke rundeten die erlebnisreiche Zusammenkunft ab. Für die Erkundung der Stadt und das Sammeln kultureller Eindrücke blieb ebenso genügend Zeit wie für interessante Gespräche, künstlerische Workshops und das Knüpfen neuer Freundschaften. Alle hatten eine Menge Spaß. Es bleiben Erinnerungen und Freundschaften fürs Leben sowie die entstandenen Kunstwerke oder das Magazin. Nicht möglich wäre die Organisation und Durchführung der Begegnungen ohne das ehrenamtliche Engagement von BetreuerInnen wie Naschwa Amer und Alexander Kürth und die finanzielle Unterstützung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission.

Macht euch selbst ein Bild von der Jugendbegegnung und blättert in dem Magazin, welches während der Zusammenkunft in Goražde von den Teilnehmenden selbst erstellt wurde.

Murs Murs Magazin 2017

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken