Open Air Ausstellung zum Abschluss der Projektwoche “wir alle hier”

Am Freitag, 07. August um 16:00 Uhr eröffenen wir im Rahmen des KAOS! Kultursommers eine kleine Open-Air Ausstellung. Zu sehen sind auf dem Gelände der Wasserstr. 18 sowohl die Graffiti-Arbeiten unserer Projektwoche “wir alle hier” als auch die Fotos, die Jugendliche unserer russischen Partnerorganisation St. Peterburg Palace of Youth Creativity (Gorodskoj Dvorec Tvorčestva Junnych) gemacht haben. Fotos von unseren Teilnehmenden werden im Herbst auch in St. Petersburg im Jugendpalast ausgestellt. 

Wir freuen uns, wenn sie vorbeikommen wollen, sich die Arbeiten ansehen und vielleicht auch mit einer kleinen Spende unterstützen.

Die Foto-Ausstellung wird realisiert mit Unterstützung der Stiftung deutsch russischer Jugendaustausch

Fördererlogo Stadt Leipzig

Die Projektwoche “wir alle hier” wurde unterstützt aus Mitteln der Stadt Leipzig.

„wir weit weg“ sucht ab sofort wieder ehrenamtliche Jugendgruppenleiter*innen (gegen Aufwandsentschädigung)

wir weit weg geht nun in die vierte Runde. Seit Oktober 2014 organisieren Jugendliche, die in Leipzig, Frohburg oder Chemnitz eine der teilnehmenden Oberschulen besuchen, ihre eigenen internationalen Jugendbegegnungen im Ausland und führen sie durch. Begleitet und unterstützt werden sie von ehrenamtlichen Jugendgruppenleiter*innen (“Coaches”).

Aufgaben der ehrenamtlichen Jugendgruppenleiter*innen („Coaches“)

  •  Vorbereitung, Durchführung sowie Nachbereitung von Gruppentreffen mit 10-15 Jugendlichen (ca. 32 Treffen im Laufe eines Schuljahrs) á 90-180 Minuten
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung mindestens einer internationalen Jugendbegegnung (organisatorisch, inhaltlich; Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit)
  • Teilnahme an zwei Schulungswochenenden sowie einem Auswertungswochenende

Bei „wir weit weg“…

… werden Jugendliche, die nicht das Abitur anstreben, für internationale Jugendbegegnungen und außerschulische Bildung gewonnen

… bereiten je zwei ehrenamtliche Jugendgruppenleiter*innen, sog. Coaches, mit einer Gruppe Jugendlicher (zwischen 13 und 17 Jahren) in wöchentlichen Treffen eine internationale Jugendbegegnung vor und führen diese durch

… ist der Umgang zwischen Coaches und Teilnehmenden auf Augenhöhe sowie das Einbeziehen der Teilnehmenden in möglichst viele (Entscheidungs-) Prozesse zentral für den Erfolg

Anforderungen an die Coaches

  •  erste Erfahrungen in der Jugendarbeit und/oder künstlerische und methodische Skills
  • möglichst eigene internationale Mobilitätserfahrung (Jugendbegegnung, Studium, EFD, o.ä.)
  • älter als 18 Jahre, aber möglichst nicht mehr als 15 Jahre Altersabstand zur Zielgruppe
  • Spaß an der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen auf Augenhöhe sowie an Projektmanagement und selbständigem Arbeiten
  • Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind notwendig, jede weitere Fremdsprache ist hilfreich
  • Besitz einer Jugendleitercard (Juleica), diese kann im Rahmen des Projekts erworben werden
  • Zeitaufwand: 5h in 32 Wochen im Schuljahr, zwei Schulungswochenenden und ein Auswertungswochenende sowie mindestens eine mehrtägige Jugendbegegnung

Ablauf

  • bis September 2020: Schulung der Coaches in Leipzig (oder im Raum Leipzig)
  • Oktober 2020: Projektstart an den beteiligten Leipziger Oberschulen
  • Februar 2021: Antragstellung zur Förderung der internationalen Jugendbegegnung
  • Sommer 2021: die internationalen Jugendbegegnungen finden (meist im Ausland) statt
  • Herbst 2021: gegebenenfalls finden Rückbegegnungen statt (meist in/um Leipzig)

 Was wir bieten

  • eine Aufwandsentschädigung im Rahmen dieses Ehrenamts
  • Erfahrungen in der (internationalen) Jugendarbeit
  • Kenntnisse in den Bereichen: non-formale Methoden, Projektmanagement und Fundraising
  • Vernetzung in der internationalen Jugendarbeit

Wenn du Interesse hast oder Fragen zum Projekt bestehen, melde dich bei Christian Schmidt-Rost, (Projektleiter) international@kv-leipzig.de, +49 341 92607353.

Impressionen vom Vorgängerprojekt findest Du unter https://www.kvleipzig-international.de/wir-weit-weg

wir weit weg ist ein Projekt der wir weit weg wird gefördert durch

Corona und Kompetenzzentrum

Corona bestimmt seit Februar unser aller Leben und Alltag. Auch wir als Kompetenzzentrum erleben starke Einschränkungen unserer Arbeit. Das Büro konnten wir längere Zeit nicht besetzen, da wir in Home-Office arbeiten mussten, unsere monatlichen Treffen mit den Ehrenamtlichen fanden nur per Video-Konferenz statt und auch die wöchentlichen wir weit weg-Treffen mussten in den digitalen Raum verlegt werden.

So langsam bringen die gesetzlichen Lockerungen zwar wieder eine gewisse Normalität in den Alltag, unsere internationalen Jugendbegegnungen im Sommer werden aller Voraussicht nach aber nicht stattfinden können. Das schmerzt uns – ist das doch die Zeit im Jahr, auf die wir immer sehnsüchtig warten und 12 Monate lang hinarbeiten…

Dennoch – wir lassen uns nicht unterkriegen und versuchen, aus dieser Situation das Beste zu machen. Im Moment entwickeln wir lokale Angebote für den Sommer. Unsere wir weit weg-Gruppen können ihre Projekte vor Ort durchführen – zwar ohne Partnergruppen aus anderen Ländern, aber vielleicht – darauf arbeiten wir hin – immerhin im digitalen Austausch mit ihnen.

Zudem entwickeln wir digitale Formate der Ehrenamtlichen-Ausbildung. Da mit dem Schuljahr 2020/2021 wieder neue wir weit weg-Gruppen starten sollen, für die wir junge ehrenamtliche Jugendgruppenleiter*innen ausbilden, greifen wir auch hier nach Möglichkeiten im digitalen Raum.

Alles in allem hoffen wir darauf, dass internationale Jugendbegegnungen, die wir für die Herbstferien (Oktober) dieses Jahr planen, stattfinden können und wir zumindest einen kleinen Teil von unseren Angeboten als reale Begegnungen im Ausland umsetzen können.

Unsere aktuellen Bürozeiten findet Ihr/finden Sie auf der Homepage.

“Mein Bild, sein Bild, unser Bild!”

From the 15th to the 18th June, two groups from Germany and Poland came together in Leipzig for an exchange that would bring them together again after their first meeting in Poland a year ago.

The exchange took place at the Helmholtz School and was full of fun activities. The young people painted a large mural with graffiti that read “Mein Bild, dein Bild, unser Bild“ (my picture, your picture, our picture) and “united, not divided”. The mural was so beautiful that the next day we printed T-shirts with photos of the mural. During the whole encounter the youngsters could use instant print cameras, they loved it! They spent lot of time taking pictures of each other, finally on the last day they created their own personal photo album with their favoutire pictures.

Luckily several people spoke both German and Polish, so they did the work of interpreters, so the languages of the exchange were German and Polish, therefore everyone could express themselves in their mother tongue and understand everything perfectly. Of course the participants used English to communicate with each other.

Unfortunately the exchange lasted less time than expected, so the young people enjoyed every moment to the maximum and ended up really tired.

This youth exchange was possible thanks to the the financial support of the German Polish Youth Organization (Deutsch Polnischen Jugendwerks) and the Free State of Saxony from funds of the budget decided by the Saxon State Parliament.

 

We are intercultural! International youth exchange from April 13 to 19

We are intercultural! was the motto of the international youth exchange between Finland, France and Germany.

They dealt with the topic of interculturality. Especially after the events in Chemnitz in summer 2018 it was important to show the young people how profitable it is to have friends in other countries. “I think it’s great that I speak English all the time during the meeting,” said Liska Rulff, a participant from Chemnitz. “Maybe I haven’t learned a lot of new vocabulary, but I’m not afraid to speak,” she said happily.

The participants reencountered in Chemnitz after their first meeting in Finland. For one week the participants, who are between 13 and 19 years old, lived together while taking part in different activities such as a graffiti workshop or geocatching… they even went for climbing!

In the evenings they had the chance to learn about the countries of their mates and taste some of their traditional food! Apart of course from the mandatory campfire with marshmallows and stick bread.

During their trip to Weimar they visited the concentration camp Buchenwald, they were all moved but glad for having learned more about history.

The youngsters themselves created a street campaign about Europe, they prepared some Easter games, a quiz about Europe, a mind-map and different stands where they invited people from the street to have fun and learn a little bit about Europe.

Janina Rüther, one of the group leaders from Chemnitz, told us why the youngsters have chosen this topic: “They thought about the incidents in Chemnitz last summer, about #wirsindmehr and wanted to actively participate in the public debate. That’s why they did a street campaign, they wanted to show the people from Chemnitz that they shouldn´t be afraid of people from other countries, rather on the contrary!“ The participants from France and Finland found the visit to Weimar and Buchenwald particularly important, because they were interested in the history of Germany and these are two of the things that come to your mind first when you talk about Germany”.