wir weit weg in Finnland – ein Reisebericht

Seit Oktober letzten Jahres diskutierten und planten wir, trafen Vorbereitungen und machten Ausflüge. Wir gaben unser Bestes und arbeiteten wöchentlich auf ein Ziel hin: eine finnische und eine französische Jugendgruppe im August in Finnland zu treffen. Die 9 deutschen Teilnehmer, die die 8. Klasse der Diesterwegschule in Chemnitz und die 7. Klasse der OS in Frohburg besuchten, haben mit ihren Ideen aktiv an der Umsetzung der Jugendbegegnung mitgewirkt.

Am Freitagabend, den 04.08. um 22 Uhr, begaben wir uns voller Vorfreude auf eine fast 20-stündige Reise mit der Bahn, dem Bus und dem Flugzeug. Wirklich erschöpft, aber sehr glücklich, trafen wir schon in Helsinki auf die französische Gruppe, mit der wir gemeinsam nach Tampere fuhren. Ein erstes gemeinsames Uno-spielen eröffnete das Kennenlernen, was gut eine Woche später in einem Abschied, der allen schwerfiel, endete.

Angekommen in unserer ersten Unterkunft in Virrat starten wir die ersten Namens- und „Ice-breaker-“spiele. 26 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren und 6 Coaches im Alter von.. sagen wir.. älter, gaben sich nun die größte Mühe mit der richtigen Aussprache und dem Behalten des ein oder anderen Namen.

Das Programm für die nächsten Tage war ziemlich umfangreich und vielfältig: von Diskussionen über Stereotype und über Teilnahmemöglichkeiten von Jugendlichen an Entscheidungsfindungen, die nächsten Erasmus+-Anträge und einem Besuch in der finnischen Schule und in Tampere, über viel Bewegung in Form von Pesäpallo, Mölkky, klettern, wandern, Boot fahren und schwimmen. Auch die von den einzelnen Ländern organisierten Abende trafen auf große Zustimmung und weckten die Vorfreude auf die nächsten geplanten Begegnungen in Deutschland und in Frankreich. Das Highlight waren die Saunen, in denen viel Zeit verbracht wurde. Die Abkühlung danach in einem der unzähligen Seen und Flüssen war Pflicht!

Everyday life goes intercultural“ ist das Thema der Begegnung. Die Jugendlichen haben neben den Jugendherbergen in Virrat und Sastamala auch zwei Nächte in finnischen Familien verbracht. In kleinen Gruppen haben sie dort einen Einblick in den Alltag bekommen, von dem jeder begeistert berichtete.

Es wurden Freundschaften geknüpft, neue Dinge gelernt und eine unglaubliche Landschaft bestaunt. Wir können es alle kaum erwarten uns, wenn alles glatt läuft, im Frühling nächsten Jahres wieder zu sehen.

Kiitos an alle Beteiligten!  Wir bereiten uns jetzt auf die nächste Begegnung vor!

 

Gefördert wurde die Jugendbegegnung in Finnland durch das ERASMUS + Projekt der Europäischen Komission. Einen großen Dank gebührt der finnischen Organisation Marttinen, die diese Begegnung ebenfalls möglich gemacht hat!

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union

20 Jahre Astana – EAICY Präsidium tagte in der jungen Hauptstadt Kasachstans

Angesichts des 20-jährigen Jubiläums der Stadt Astana und der 30-Jahr-Feier des Palastes für Schulkinder Makhambet Utemisov fand das halbjährig tagende EAICY Präsidium in Kasachstan statt. Dort trafen sich vom 17.05. – 20.05.2018 VertreterInnen von NGOs der internationalen Kinder- und Jugendarbeit aus zehn verschiedenen Ländern wie Georgien, Litauen, Lettland, Bulgarien, Kasachstan, Russland, Niederlande, Ungarn, Deutschland und Südafrika. Es war spannend zu sehen, wie non-formale Kinder- und Jugendarbeit in Astana organisiert und praktiziert wird und welche Unterschiede und Parallelen es zu Deutschland gibt. Bei einem abendlichen Galakonzert in der Pyramide des Friedens und der Eintracht, bei dem unterschiedliche Kinder- und Jugendgruppen traditionelle Tänze und Lieder aufführten, konnten die Ergebnisse der NFE des letzten halben Jahres bestaunt werden. Neben dem Besuch der Kindereinrichtung fand ein Abstecher in das Nationalmuseum Kasachstans statt, bei dem ein umfangreicher Einblick in die geschichtliche Entwicklung des Landes und der Hauptstadt geboten wurde. 

Inhaltlich knüpfte das EAICY Präsidium an die Themen der Tagung in Leipzig an. Dabei wurde ein neues Mitglieder aus Lettland aufgenommen und das Konzept für die länderübergreifende Umfrage wurde finalisiert. Darüber hinaus stellte Litauen das Programm für die am 1. Oktober 2018 in Vilnius stattfindende internationale Konferenz zu dem Thema „How do we educate our future leaders today: emotional intelligence vs. artificial intelligence“, vor. Interessierte der NEF sind ebenfalls herzlich eingeladen an der Konferenz teilzunehmen. Genauere Informationen zu den Redebeiträgen, Themen und Inhalten der können hier nachgelesen werden.

Das nächste EAICY Präsidium tagt am 30.9. und am 2.10. – jeweils einen Tag vor und nach der internationalen Konferenz in Vilnius.

EAICY Präsidium tagte in Leipzig

EAICY Präsidium in Leipzig

Zeitgleich zur Innenministerkonferenz tagte auch das EAICY Präsidium in Leipzig. Vom 6.12.2017 bis 08.12.2017 trafen sich die VertreterInnen von NGOs der internationalen Kinder- und Jugendarbeit in der Sportschule Egidius Braun um über zentrale Themen wie länderübergreifende Forschungsvorhaben zu diskutieren, Ideen zu sammeln und sich auszutauschen. Ein zentraler Punkt war; auch das Netzwerk an Mitgliedern zu erweitern. Die anwesenden VertreterInnen aus Litauen, Tschechien, Frankreich, Russland, Deutschland und Kasachstan bekamen darüber hinaus einen Einblick in die Kinder- und Jugendarbeit bei einem Hausrundgang durch die KOAS Kulturwerkstatt in der Wasserstraße 18. Anschließend fand ein Stadtführung zum Thema “Leipzig – a city in transition” statt mit Einblick in den Wandel der Stadt. Abgerundet wurde dieser Rundgang mit einer Begrüßung durch die Mitarbeiterin des Referats für Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig Frau Marusch-Krohn. Nach einer Führung durch das neue Rathaus ging es hoch hinaus auf den Rathausturm mit einer phantastischen Aussicht über die Stadt. Natürlich durfte auch ein Besuch auf den Leipziger Weihnachtsmärkten nicht fehlen und so wurde das EAICY Präsidium in weihnachtlicher Stimmung gemeinsam dort abgerundet.

Das nächste EAICY Präsidium wird vom 17.5.2018 – 20.05.2018 in Astana, Kasachstan tagen.

Coach Wochenende im sonnigen Bad Lausick – Los geht´s!!!

Ohne das ehrenamtliche Engagement der Coaches würde das Projekt wir weit weg nicht funktionieren! Umso erfreulicher war es, dass sich 10 motivierte Menschen an einem sonnigen Herbstwochenende in Bad Lausick zusammenfanden um sich auf die Aufgaben eines Coach International vorzubereiten, sich austauschten und kennenlernten.

Von der Sonne inspiriert, fanden viele produktive Gespräche statt und den Coaches wurde ein erster Einblick in ihre Aufgaben und die Möglichkeiten von internationalen Begegnungen innerhalb des www Projektes gegeben.

Nun sind die Coaches dabei das www Projekt an den verschiedenen Oberschulen in Leipzig, Frohburg und Chemnitz vorzustellen um eine Gruppe von 10-20 Jugendlichen für die Planung und Durchführung einer internationale Jugendbegegnung begeistern zu können.

Wir sind schon ganz gespannt welche Erfahrungen und Erlebnisse die Coaches aus der Vorbereitungsphase von den Oberschulen und den Jugendlichen berichten werden!

Das Projekt wir weit weg wird ermöglicht mit finanzieller Unterstützung des Innovationsfonds des Kinder- und Jugendplan des Bundes sowie der Stadt Leipzig

gefördert von:

 

 

 

 

 

 

Aus alt mach neu! – Upcycle Your Life

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Zur Zeit der weißen Nächte, nämlich im Juli 2017 kamen in Estlands Hauptstadt Tallinn jeweils 5 TeilnehmerInnen aus 5 europäischen Ländern (Polen, Italien, Deutschland, Bulgarien und Estland) zusammen. Entrepreneurship und Kreativität waren gefragt, denn im Makerspace von Tallinn, einer Werkstatt ausgestattet mit allen möglichen Gerätschaften (Sägen, Holz, 3D Drucker, Lasercutter) galt es aus alten Materialien Neues zu schaffen. Upcycling heißt diese besondere DIY Methode. Im Gegensatz zum Recycling geht es nicht um die Aufwertung eines Abfallproduktes sondern um dessen Umwandlung und Neugestaltung. So wurden aus alten Telefonen mit Wählscheiben, leeren Whiskeyflaschen oder zerkratzten Schallplatten originelle Lampen, die anschließend nicht nur auf dem wöchentlichen Flohmarkt in Tallinn zu sehen sondern für eine kleine Spende auch zu haben waren. Oben drauf gab es ein buntes Rahmenprogramm mit City Rally, interkulturellem Abend und Stadtrundgang. Ein Folgeprojekt ist auch schon in Planung und findet hoffentlich im Juli 2018 in Leipzig statt.

Das Projekt wurde ermöglicht dank der Förderung durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Kommission sowie durch die Organisation und Durchführung durch das ehrenamtliche Engagement der Coaches International wie Jessica Reinsch.

ERASMUS+ Förderprogramm der Europäischen Union